Mit der IG Metall in der Ausbildung

Wer neu im Betrieb ist, dem stellen sich viele Fragen: Wie hoch ist eigentlich mein Urlaubsanspruch? Wie läuft das mit der Berufsschule? Gibt es in meinem Betrieb eine Regelung zur Übernahme nach der Ausbildung? Wer hilft mir eigentlich, wenn mein Ausbilder oder meine Ausbilderin sich nicht richtig um mich kümmert? Auf dieser Webseite beantworten wir dir diese und weitere Fragen.

Wir sind (d)eine Community vor Ort

Wir stehen Dir bei allen Fragen rund um die Ausbildung auch vor Ort Rede und Antwort. Auf dieser Seite findest Du eine Übersicht der Ansprechpartner*innen vor Ort.

Du kannst dich selbst in der IG Metall Jugend einbringen und auf regelmäßigen Treffen – den sogenannten Ortsjugendausschüssen – andere Menschen aus deiner Stadt oder dem Landkreis kennenlernen.

Ansprechpartner*innen vor Ort

IG Metall Jugend Alfeld-Hameln-Hildesheim

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Stephan Marquardt

Telefon: 05151 – 93668 – 11
Mobil: 0170 – 3333 087
E-Mail: stephan.marquardt@igmetall.de

IG Metall Jugend Braunschweig

Dein Ansprechpartner vor Ort:
David Rösler

Telefon: 0531/4 80 88-55
E-Mail: david.roesler@igmetall.de

IG Metall Jugend Celle-Lüneburg

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Ralf Müller

Telefon: 05141/ 2749-13
E-Mail: ralf.mueller@igmetall.de

IG Metall Jugend Hannover

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Björn Kallensee

Telefon: 0511 / 12402-37
E-Mail: bjoern.kallensee@igmetall.de

IG Metall Jugend Halle-Dessau

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Mario Kemp

Telefon: 0345 / 135 89-13
E-Mail: mario.kemp@igmetall.de

IG Metall Jugend Halberstedt

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Melanie Böttcher

Telefon: 03941 / 621680
E-Mail: melanie.boettcher@igmetall.de

IG Metall Jugend Magdeburg-Schönebeck

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Alexander Schmidt

Telefon: 0391 / 5329326
E-Mail: 
alexander.schmidt@igmetall.de

IG Metall Jugend Nienburg-Stadthagen

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Alena Tumanov-Balysev

Telefon: 0151 / 16239367
E-Mail: 
alena.tumanov-balysev@igmetall.de

IG Metall Jugend Osnabrück

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Fabian Schaper

Telefon: 0541 / 338381125
E-Mail: 
fabian.schaper@igmetall.de

IG Metall Jugend Süd-Niedersachsen-Harz

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Sascha Rossmann

Telefon: 05551 / 9887016
E-Mail:
sascha.rossmann@igmetall.de

IG Metall Jugend Salzgitter-Peine

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Jan Laging

Telefon: 05341 / 884415
E-Mail:
jan.laging@igmetall.de

IG Metall Jugend Wolfsburg

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Ylenia Pisu

Telefon: 05361 / 200263
E-Mail: ylenia.pisu@igmetall.de

IG Metall Jugend Alfeld-Hameln-Hildesheim

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Stephan Marquardt

Telefon: 05151 – 93668 – 11
Mobil: 0170 – 3333 087
E-Mail: stephan.marquardt@igmetall.de

IG Metall Jugend Braunschweig

Dein Ansprechpartner vor Ort:
David Rösler

Telefon: 0531/4 80 88-55
E-Mail: david.roesler(at)igmetall.de

IG Metall Jugend Celle-Lüneburg

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Ralf Müller

Telefon: 05141/ 2749-13
E-Mail: ralf.mueller@igmetall.de

IG Metall Jugend Hannover

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Björn Kallensee

Telefon: 0511 / 12402-37
E-Mail: bjoern.kallensee(at)igmetall.de

IG Metall Jugend Halle-Dessau

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Mario Kemp

Telefon: 0345 / 135 89-13
E-Mail: mario.kemp@igmetall.de

IG Metall Jugend Halberstedt

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Melanie Böttcher

Telefon: 03941 / 6216827
E-Mail: Melanie.boettcher@igmetall.de

IG Metall Jugend Magdeburg-Schönebeck

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Alexander Schmidt

Telefon: 0391 / 5329326
E-Mail: 
alexander.schmidt@igmetall.de

IG Metall Jugend Nienburg-Stadthagen

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Alena Tumanov-Balysev

Telefon: 0151 / 16239367
E-Mail: 
alena.tumanov-balysev@igmetall.de

IG Metall Jugend Osnabrück

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Fabian Schaper

Telefon: 0541 / 338381125
E-Mail: 
fabian.schaper@igmetall.de

IG Metall Jugend Süd-Niedersachsen-Harz

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Sascha Rossmann

Telefon: 05551 / 9887016
E-Mail:
sascha.rossmann@igmetall.de

IG Metall Jugend Salzgitter-Peine

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Jan Laging

Telefon: 05341 / 884415
E-Mail:
jan.laging@igmetall.de

IG Metall Jugend Wolfsburg

Dein Ansprechpartner vor Ort:
Ylenia Pisu

Telefon: 05361 / 200263
E-Mail: ylenia.pisu@igmetall.de

Treffen der IG Metall Jugend in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Ortsjugendausschüsse

Alfeld-Hameln-Hildesheim

Der Ortsjugendausschuss (OJA) unserer Geschäftsstelle ist der perfekte Ort für Jugendliche, Auszubildende und Studierende um sich auszutauschen und gemeinsam was auf die Beine zu stellen.

Einmal im Monat treffen wir uns abwechselnd im Gewerkschaftshaus  in Hameln oder dem Regionalbüro in Hildesheim. Gemeinsam besprechen wir Themen aus den Betrieben, planen Aktionen oder auch mal eine Party.

Wenn du Lust hast selber mit dabei zu sein, komm einfach mit dazu – ein Anmeldung ist nicht nötig.  Ohne dich – kein Wir!

Braunschweig

Der OJA in Braunschweig setzt sich aus Mitgliedern der Jugend- und Auszubildendenvertretungen aus den Braunschweiger Betrieben und interessierten Vertrauensleuten, Studenten, Jugendlichen und Azubis zusammen.

Einmal im Monat treffen wir uns im Gewerkschaftshaus, tauschen Erfahrungen aus und behandeln dort verschiedene Themen, die Azubis, Studierende und junge Arbeitnehmer*innen betreffen. Wir reden und diskutieren über allgemeinpolitische Themen, wie z.B. Diskriminierungsformen, Bildung und internationale Gewerkschaftsarbeit und erarbeiten aber auch zu aktuellen Themen Konzepte und Aktionen, die wir in die Öffentlichkeit tragen wollen. Außerdem bringen wir uns immer wieder in die Gesellschaftspolitik – egal ob in Braunschweig oder anderswo – ein.

Wenn auch Ihr eine Bereicherung für den OJA sein und Euch aktiv beteiligen wollt, Spaß und gute Laune mitbringt oder einfach nur mal reinschnuppern wollt, dann schaut bei unseren Treffen im Gewerkschaftshaus vorbei. 

Celle Lüneburg

Bei der IG Metall Celle-Lüneburg gibt es zwischen Wedemark und Wendland gleich mehrere Treffpunkte. Die Treffen ermöglichen einen Erfahrungsaustausch zu betrieblichen und aktuellen Themen, sorgen dafür, dass die Interessen der Jugend berücksichtigt werden und organisieren eine bunte Palette an Aktionen, Demos, Treffen aber auch Partys oder Festivals. Dabei werden vor Ort unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Denn die IG Metall ist immer das, was ihre Mitglieder daraus machen!

Wann und wo erfährst Du bei Ralf: 0171 1958440

Hannover

Mindestens einmal im Monat treffen sich engagierte Jugendliche aus Hannover im Ortsjugendausschuß (OJA). Hier beraten sie über aktuelle Jugendthemen, planen Aktionen und diskutieren über die Umsetzung von Kampagnen. Unterstützt wird der OJA von dem Jugendsekretär der IG Metall Hannover, Björn Kallensee. Gemeinsam sind hier schon zahlreiche Aktionen geplant und erfolgreich umgesetzt worden. 

Offiziell ist der OJA ein Wahlgremium. Trotzdem freuen wir uns über alle, die aktiv sein wollen. Also, wenn du Lust hast, dich zu beteiligen und dich für die Interessen von Jugendlichen in Betrieb, Uni und Gesellschaft zu engagieren, dann komm vorbei und mach mit. 

Halle-Dessau

OJA – Ideenreich und aktionsstark

Der Ortsjugendausschuss der IG Metall Halle ist eine gute Freizeitadresse und offen für neugierige Berufsstarter. Denn für Azubis – alles ist neu, auch der Ortsjugend-Ausschuss der IG Metall, kurz OJA genannt. 

Was passiert im OJA?

Nicole: Wir wollen den Zusammenhalt fördern von Jugendlichen mit ähnlichen Interessen. 20 bis 30 Leute gehören zum aktiven Kreis, der sich monatlich in der Geschäftsstelle trifft. Wir diskutieren über ein verabredetes Thema, sprechen Probleme an, die es in den Betrieben gibt, essen gemeinsam Abendbrot, schauen einen politischen Film, klönen oder spielen im Jugendkeller am Kickertisch. Es gibt außerdem verschiedene Arbeitsgruppen – für jeden Geschmack etwas.

Welche AGs sind das und was ist demnächst geplant?

Stephan: Je nachdem, welche Talente und Ideen jeder einbringt. Neu ist die AG mAiK (monatliche Abendgestaltung im Keller) mit DVD- und Spieleabendend. Spannend sind auch die AG Intersoli oder die AG Antifa.

Was fasziniert euch an gewerkschaftlicher Jugendarbeit?

Nicole: Sie macht mir einen Heidenspaß. Ich arbeite gern mit Jugendlichen zusammen, interessiere mich für Politik und habe hier mein Organisationstalent entdeckt. Langeweile ist passé.

Stephan: Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die zusammen durch dick und dünn geht.

Halberstadt

Der Ortjugendausschuss (OJA) in Halberstadt setzt sich aus interessierten Jugendlichen, Auszubildenden und Studierenden sowie Mitgliedern der Jugend- und Auszubildendenvertretungen aus den Betrieben zusammen.

Einmal im Monat treffen wir uns meist im Gewerkschaftshaus, tauschen Erfahrungen aus und behandeln dort verschiedene Themen, die die Junge Generation betreffen, reden und diskutieren über allgemeinpolitische Themen aus Betrieb und Gesellschaft. Darüber hinaus planen wir auch Aktionen und Veranstaltungen mit ‚Jugend-Themen‘.

Wenn auch DU eine Bereicherung für den OJA sein willst, Dich aktiv beteiligen willst, Spaß und gute Laune mitbringst oder einfach nur mal schauen willst, dann nimm doch einfach mal an einer Sitzung des OJA Halberstadt teil und gestalte mit der IG Metall-Jugend dein Leben aktiv und kreativ.

Magdeburg-Schönebeck

Wir treffen uns einmal im Monat zum Ortsjugendausschuss (OJA) um Aktuelles zu besprechen und Aktionen vorzubereiten.
Im Gebiet der Geschäftsstelle Magdeburg-Schönebeck gibt es Ortsjugendausschüsse in Magdeburg und Aschersleben. Jeder ist herzlich Willkommen 🙂 

Wir freuen uns, wenn viele neue Gesichter den Weg zum Ortsjugendausschuss finden. Im laufenden Jahr haben wir uns Themen, wie dem Berufsbildungsgesetz, der Jugendkonferenz, dem Rechtsruck in der Gesellschaft und vielen weiteren gewidmet. Beim Sommer-OJA haben wir uns dazu entschlossen nach der Sitzung noch Volleyball zu spielen und bis in die späten Stunden am Elbufer den Abend ausklingen zu lassen.

Nienburg-Stadthagen

JAVis, Azubis und Jugendliche von Bornemann bis ZF

JAVis, aktive Mitglieder der IG Metall unter 27 und eine Jugendsekretärin oder ein Jugendsekretär aus einer Geschäftsstelle – das ist der Ortsjugendausschuss (OJA). 

Der OJA berät den Ortsvorstand der IG Metall in Jugendfragen, damit die Interessen der Jugendlichen in der IG Metall berücksichtigt werden. 

Der OJA ist auch die richtige Adresse, um sich über Ausbildung und Arbeit auszutauschen, über aktuelle politische Themen zu diskutieren und Freundschaften zu schließen: Bei Kampagnen, Aktionen, Partys, Freizeit- und Sport-Events. 

Osnabrück

Aktive junge Metaller*innen treffen sich einmal im Monat zum sogenannten OJA (Ortsjugendausschuss). Gemeinsam tauschen wir uns über Probleme im Betrieb, der Berufsschule, der Uni und im politischen Alltag aus. Strategien und Aktionen werden entwickelt, um Dinge zu verändern und der Spaß darf nicht zu kurz kommen. So ist vom Kneipenabend, hin zum Demoausflug, Wochenendseminar oder dem alljährlichen Fußballturnier viel zu erleben und mitzumachen. 

Wenn auch Du Lust hast, uns kennenzulernen, melde Dich!

Süd-Niedersachsen-Harz

Der Ortsjugendausschuss – kurz OJA – ist das lokale Gremium der Jugendlichen vor Ort. Er bietet allen die Gelegenheit, sich über die Situation von jungen Menschen in den Betrieben und Berufsschulen auszutauschen. Hier kannst du aktuelle Informationen und Anregungen für deine eigene Arbeit erhalten oder an andere weitergeben. Gemeinsam nutzen wir unsere Treffen, um über gewerkschaftliche Themen zu diskutieren und Aktionen, Projekte und Kampagnen anzuschieben. 

Bei den regelmäßigen monatlichen Treffen tauschen sich Jugendliche (Studenten, Azubis, und Ausgelernte) aus. Wer Interesse hat, ist gern gesehen. Die Termine kannst du per E-Mail bei unserem Jugendsekretär Sascha Rossmann erfragen.

Salzgitter-Peine

Jugend in der IG Metall Salzgitter-Peine 

In regelmäßigen Abständen trifft sich der Ortsjugendausschuss im Gewerkschaftshaus in Salzgitter.

Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich unter der Telefon-Nr. 05341-8844-15 direkt bei unserem Kollegen Jan Laging melden.

Wolfsburg

Der Ortjugendausschuss (OJA) in Wolfsburg setzt sich aus Mitgliedern der Jugend- und Auszubildendenvertretungen aus den Betrieben und aus interessierten Jugendlichen und Azubis zusammen. 

Das feste Gremium besteht aus 17 ordentlichen Mitgliedern, aber jeder der Interesse hat, ist bei uns herzlich Willkommen. Im OJA wird besprochen, geplant und vorbereitet, was wann und wo alles stattfindet. 

Einmal im Monat treffen wir uns meist im Gewerkschaftshaus, tauschen Erfahrungen aus und behandeln dort verschiedene Themen, die Azubis betreffen, reden und diskutieren über allgemeinpolitische Themen wie z.B. Diskriminierung von Ausländern (Antirassismus), Bildungsabbau und internationale Gewerkschaftsarbeit. Zu aktuellen Themen erarbeiten wir ein Konzept und präsentieren dieses unter Umständen in der Wolfsburger Innenstadt z.B. in Form eines Infostandes oder durch Aktionen. 

Jedes Jahr organisieren wir eine große und beliebte Integrationsparty, bei der alle Azubis herzlich Willkommen sind. 

Wenn auch Ihr eine Bereicherung für den OJA sein wollt, Euch aktiv beteiligen wollt, Spaß und gute Laune mitbringt oder einfach nur mal schauen wollt, dann nehmt doch einfach mal an einer Sitzung des OJA Wolfsburg teil.

Fragen und Antworten zum Ausbildungsstart

Welche Unterlagen brauche ich zum Ausbildungsstart?

Das wichtigste Schriftstück ist Dein Ausbildungsvertrag. Folgende Punkte sollte er mindestens enthalten:

• Dauer der Probezeit

• Dauer der Arbeitszeit

• Anzahl der Urlaubstage

• Höhe der Ausbildungsvergütung

• Kündigungsregelungen

• Sonderzahlungen

• Beginn, Dauer, Art und Ziel der Ausbildung

Außerdem musst Du Deinem Ausbildungsunternehmen zu Beginn Deine Steueridentifikationsnummer mitteilen. Sofern sie Dir nicht vorliegt, kannst Du sie bei Deinem zuständigen Finanzamt erfragen. Darüber hinaus braucht die Personalabteilung Deine Krankenversicherung und die Daten Deines Girokontos.

Wie lange habe ich Probezeit?

Das Berufsbildungsgesetz legt fest: Die Probezeit muss mindestens einen und darf maximal vier Monate dauern. In dieser Zeit sollen sich Arbeitgeber und Azubi gegenseitig kennenlernen. So kannst Du überprüfen, ob Du den für Dich richtigen Beruf gewählt hast. Während der Probezeit kannst sowohl Du als Azubi als auch der Betrieb von heute auf morgen und ohne Begründung das Ausbildungsverhältnis kündigen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.

Darf mein Chef mir nach Ende der Probezeit kündigen?

Die Kündigung von Auszubildenden ist schwierig und laut Berufsbildungsgesetz nur aus „einem wichtigen Grund“ möglich, etwa bei schwerem Diebstahl oder wenn Du häufig unentschuldigt fehlst. Nach Bekanntwerden des „wichtigen Grundes“ muss Dein Chef innerhalb von zwei Wochen schriftlich kündigen, danach ist eine Kündigung unwirksam.

Was ist mit Überstunden?

Überstunden sind in der Ausbildung nicht vorgesehen. Auszubildende sollen in erster Linie ihren Beruf erlenen – und dazu reicht die vertraglich festgelegte Ausbildungszeit aus. Wenn sie Überstunden machen, muss sich der Betrieb an die Regeln des Jugendarbeitsschutzgesetzes und des Arbeitszeitgesetzes halten. Der Ausbildungsbetrieb muss Dir als Azubi alle Überstunden mit entsprechendem Zuschlag vergüten oder Dir ermöglichen, sie durch Freizeit auszugleichen.

Wie viel Urlaub steht mir zu? 

Im Ausbildungsvertrag steht, wie viel Urlaubstage es pro Jahr gibt. Unsere Tarifverträge sehen bis auf wenige Ausnahmen 30 Tage Urlaub vor. Der Jahresurlaub ist im laufenden Kalenderjahr zu nehmen, davon muss Dir der Arbeitgeber mindestens zwei Wochen am Stück gewähren. Wir raten, den Urlaubsantrag frühzeitig schriftlich zu stellen. Darauf muss der Arbeitgeber innerhalb eines Monats reagieren.

Muss ich meine Werkzeuge selbst kaufen und zahlen?

Nein. Dein Ausbildungsbetrieb muss Dir alle Arbeitsmittel kostenfrei zur Verfügung stellen. Das gilt auch für die persönliche Schutzausrüstung, wie zum Beispiel bei Sicherheitsschuhen.

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Die Höhe Deiner Ausbildungsvergütung richtet sich nach der Branche des Unternehmens, in der Du Deine Ausbildung absolvierst. Die Ausbildungsvergütung ist in Tarifverträgen vereinbart. Wie hoch sie in den einzelnen Branchen – etwa Metall, Elektro, Eisen und Stahl, Textil, Bekleidung, Holz und Kunststoff – ist, erfährst Du in der unserer Tarifinfo. Ist der Betrieb nicht tarifgebunden, muss die Vergütung angemessen sein. In dem Fall gilt der Branchentarifvertrag als Richtwert. Azubis in einer normalen dualen Ausbildung haben Anspruch auf mindestens 80 Prozent der üblichen tariflichen Vergütung, in einer überbetrieblichen Ausbildung auf mindestens 55 Prozent.

Gibt es finanzielle Hilfen für Azubis?

Wenn das Geld nicht reicht, können Auszubildende bei der Arbeitsagentur eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen. Bist Du jünger als 25 Jahre und in einer Ausbildung, dann erhalten Deine Eltern außerdem weiterhin Kindergeld. Wenn Du nicht mehr zuhause wohnst, kannst Du Dir das Kindergeld von ihnen auszahlen lassen.

Darf der Chef einen Teil der Ausbildungsvergütung einbehalten, wenn ich krank bin?

Nein. Wenn Du im Betrieb eine sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegst, erhältst Du Deine Vergütung sechs Wochen lang weiter. Wenn Du krank wirst, musst Du das vor Dienstbeginn im Betrieb melden und sagen, wie lange Du vermutlich ausfällst. Lege im Betrieb spätestens am dritten Tag die Krankmeldung vom Arzt vor. Wirst Du am Berufsschultag krank, musst Du trotzdem den Arbeitgeber und zusätzlich die Berufsschule informieren. Am besten fragst Du Deinen Lehrer, wie das bei Euch in der Berufsschule mit einer Krankmeldung läuft. Das ärztliche Attest musst Du Deinem Arbeitgeber vorlegen. Es ist ratsam, auch in der Berufsschule eine Kopie des Attests vorzulegen – besonders wenn Du wegen Krankheit Klausuren verpasst hast. 

Muss ich in die Berufsschule?

Ja, der Unterricht in der Berufsschule ist ein wichtiger Bestandteil Deiner betrieblichen Ausbildung. In der Regel ist er ist für alle Azubis verpflichtend. Er findet entweder im Block oder in Teilzeit statt. Dein Arbeitgeber muss Dich für diese Zeit bezahlt freistellen. Außerdem müssen Dir alle Ausbildungsmittel, die zur Berufsausbildung und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen erforderlich sind, kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Wie die Schulzeit genau geregelt ist, erfährst Du im Ratgeber Berufsschule. 

Übernahme nach der Ausbildung? 

Seit 2012 haben Azubis, die IG Metall-Mitglied sind, nach erfolgreicher Ausbildung grundsätzlich einen tariflichen Anspruch auf unbefristete Übernahme. Das haben wir in der Metall- und Elektrobranche, in der Eisen- und Stahlindustrie, in der Holz- und Kunststoffbranche sowie in vielen Handwerksbereichen durchgesetzt. Hier muss der Betriebsrat gemeinsam mit dem Arbeitgeber den Personalbedarf feststellen und planen, wie viele Ausgelernte in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden. Wenn nach dieser Personalbedarfsplanung feststeht, dass eine unbefristete Übernahme möglich ist, besteht ein Anspruch darauf. Auch wenn der Betrieb über Bedarf ausbildet, haben Ausgelernte einen Anspruch darauf, mindestens für ein Jahr beschäftigt zu werden – es sei denn, Betriebsrat und Arbeitgeber haben dazu etwas anderes vereinbart.

Ich will den Ausbildungsplatz wechseln. Darf ich das?

Auszubildende können kündigen oder einen Aufhebungsvertrag vereinbaren und ihre Ausbildung in einem anderen Unternehmen fortsetzen. Du solltest aber erst dann kündigen, wenn Du einen neuen Betrieb gefunden hast, der Dich übernimmt. Wenn der Arbeitgeber mit Deinem Weggang nicht einverstanden ist, brauchst Du einen gravierenden Grund für eine fristlose Kündigung.

Wer hilft mir bei Fragen oder Problemen in der Ausbildung?

Deine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) im Betrieb, der Betriebsrat und die IG Metall helfen dir gerne weiter. Sprich sie bei Fragen oder Problemen in Deiner Ausbildung einfach direkt an! Sie haben viele Einflussmöglichkeiten und sind wichtige Ansprechpartner für alle Beschäftigten. Betriebsräte und Gewerkschaften haben beim Thema Ausbildung ein Wörtchen mitzureden – das regelt das Betriebsverfassungsgesetz.

Berufsschulzeit ist Arbeitszeit

Für den Berufsschulunterricht, ob am Block oder an einzelnen Wochentagen, muss der Arbeitgeber bezahlt freistellen. Die Unterrichtszeit gilt dabei voll als Arbeitszeit. Die Freistellung erstreckt sich auf den Unterricht inklusive Pausen und die Wegstrecke zwischen dem Betrieb und der Berufsschule. Dafür darf den Auszubildenden auch kein Urlaub abgezogen werden und sie müssen die Berufsschulzeit nicht im Betrieb nachholen. Gleiches gilt für Prüfungen oder Bildungsmaßnahmen außerhalb des Betriebs. Anders kann es bei freiwilligen Veranstaltungen wie Klassenfahrten oder Tagesausflügen aussehen. Hier solltest Du vorher im Betrieb klären, ob Du freigestellt wirst oder ob Du Urlaub nehmen musst. Die betriebliche Ausbildungszeit an Schultagen darf der Arbeitgeber nicht abweichend von der ansonsten betriebsüblichen Arbeitszeit festlegen, um dadurch die Freistellung zu verringern und somit mehr betriebliche Ausbildungszeit zu erreichen. Wenn der Berufsschulunterricht vor 9 Uhr beginnt, müssen Auszubildende vorher nicht mehr zur Arbeit. Und für alle unter 18 Jahren gilt einmal pro Woche: Dauert die Schule länger als fünf Stunden, brauchen sie danach nicht mehr in den Betrieb. Solche Regelungen können auch für über 18-Jährige gelten, wenn der Betrieb an einen IG Metall-Tarifvertrag gebunden ist oder der Betriebsrat entsprechende Vereinbarungen getroffen hat.

Klassenarbeiten

Klassenarbeiten muss der Lehrer in der Regel ankündigen. Die Anzahl der Klausuren ist in jedem Bundesland anders geregelt, allgemein gilt: Nicht mehr als eine Klausur pro Tag, beziehungsweise drei je Woche. In Ausnahmefällen sind zwei Klassenarbeiten am Tag erlaubt. Einem Berufsschüler muss die Möglichkeit gegeben werden, eventuelle Defizite auszugleichen. Der Notenschlüssel einer Klausur, also die jeweilige Verteilung der Punkte, muss vorher feststehen und einsehbar sein, damit nachträglich keine Änderungen – auch zum Schutz vor Willkür – möglich sind.

Krank am Schultag

Wenn eine Auszubildende oder ein Auszubildender krank ist und an diesem Tag Unterricht hat, muss sie oder er die Berufsschule informieren – und zusätzlich den Arbeitgeber. Am besten fragst Du Deinen Lehrer, wie das bei Euch in der Berufsschule mit einer Krankmeldung läuft. Wer wegen Krankheit eine Klassenarbeit verpasst, muss sie nachschreiben, wenn er oder sie wieder gesund ist. Sind Auszubildende arbeitsunfähig, müssen sie den Betrieb am ersten Tag informieren. Ab dem dritten Tag ist ein ärztliches Attest nötig. Der Arbeitgeber kann verlangen, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon für den ersten Tag vorgelegt wird. Der Chef darf jedoch auf keinen Fall die Vergütung kürzen, wenn Auszubildende krank sind. Solltest Du an einem Berufsschultag krank werden, müssen Arbeitgeber und Berufsschule informiert werden. Es ist ratsam, dass Du auch in der Berufsschule eine Kopie des Attestes vorlegst – gerade wenn Du wegen Krankheit Klausuren verpasst hast. Dann ist auch klar, dass Du nicht unentschuldigt im Unterricht gefehlt hast. 

Wovon ist die Höhe der Ausbildungsvergütung abhängig?

Die Ausbildungsvergütungen richten sich nicht nach dem erlernten Beruf, sondern nach dem Wirtschaftsbereich, zu dem der Ausbildungsbetrieb gehört und der Region, in der er liegt. Nur in wenigen Branchen spielen zusätzlich auch die Ausbildungsberufe noch eine Rolle. Der Mindeststandard ist gesetzlich geregelt, deutlich besser fährst Du jedoch, wenn in Deinem Betrieb ein Tarifvertrag gilt. Wer wie viel verdient, hängt also von vielen Faktoren ab, hier dennoch ein paar grobe Faustregeln:

Qualifikation
Je besser die Ausbildung, desto höher die Einkommenschancen. Lernen lohnt sich also ― auch wenn’s manchmal nicht so angenehm ist.

Beruf
Einen Beruf mit 100 Prozent Erfolgsgarantie gibt es nicht. Boomt ein Beruf, raten alle, eine entsprechende Ausbildung zu machen. Ist man dann damit fertig, kann aber auf dem Arbeitsmarkt wieder alles anders aussehen. (Eine Ausbildung dauert etwa drei, ein Studium in der Regel vier bis fünf Jahre) Deshalb: Bei der Berufswahl besser daran orientieren, was einem Spaß macht und wo die eigenen Stärken liegen und weniger an kurzlebigen Trends.

Position
Je mehr Verantwortung, desto höher die Bezahlung.

Alter
Das Alter allein macht’s nicht, aber Berufserfahrung und Dauer der Betriebszugehörigkeit zu einem Unternehmen spielen eine wichtige Rolle für die Höhe des Gehalts.

Geschlecht
Frauen verdienen im Schnitt 18,7 Prozent weniger als Männer.

Gewerkschaftlicher Organisationsgrad 
Je stärker die Gewerkschaften in einer Branche vertreten sind, desto mehr können sie in Tarifverhandlungen für die Beschäftigten rausholen. Davon profitieren alle, auch diejenigen, die außertariflich bezahlt werden.

Unternehmen
Nicht die Größe, sondern der Erfolg eines Unternehmens sind ausschlaggebend dafür, wie viel Geld bezahlt wird ― auch wenn Größe und Erfolg nicht selten zusammenfallen.

Region
In Ballungsgebieten verdienst Du mehr als auf dem Land, dafür hast Du dort aber auch höhere Lebenshaltungskosten. 

Wer setzt die Ausbildungsvergütungen fest?

Wir handeln die Ausbildungsvergütungen mit den Arbeitgebern in Tarifverhandlungen aus. Meistens wird dabei auch eine Laufzeit vereinbart, in der diese Abmachung gibt. Manchmal werden auch schon stufenweise Erhöhungen für die kommenden Jahre ausgehandelt. Wir verhandeln über die Ausbildungsvergütungen in den Branchen, die zu unserem Organisationsbereich gehören. Das sind unter anderem die Branchen Metall, Holz- und Kunststoff, Textil und Bekleidung, und zwar in der Industrie und im Handwerk.

Wie hoch sind die tariflichen Ausbildungsvergütungen?

In unserer Tarifinfo haben wir alle Angaben zu den Löhnen, Gehältern, Entgelten und Ausbildungsvergütungen in unseren Branchen zusammengetragen. Hier findest Du eine Zusammenstellung der aktuellen Ausbildungsvergütungen. 

Gelten überall tarifliche Ausbildungsvergütungen?

Nein. Es gibt Bereiche, in denen bisher keine Tarifverträge zustande gekommen sind ― vor allem im Handwerk. Wenn ein Arbeitgeber nicht Mitglied im Arbeitgeberverband ist, ist er an die Tarifverträge nicht gebunden. In diesem Fall greifen manchmal so genannte „Allgemeinverbindlichkeitserklärungen“, mit denen das Bundesarbeitsministerium bestimmte Tarifverträge für allgemein verbindlich erklärt.

Habe ich einen Rechtsanspruch auf die tariflichen Ausbildungsvergütungen?

Nur wenn Du Mitglied der IG Metall bist, kannst Du die tariflich vereinbarte Ausbildungsvergütung und andere tarifliche Leistungen im Streitfall auch rechtlich durchsetzen. Tarifverträge gelten nur für Beschäftigte und Azubis, die Mitglied einer Gewerkschaft sind. Und sie gelten nur in Firmen, die Mitglied des Arbeitgeberverbandes sind oder direkt mit uns einen Firmentarifvertrag geschlossen haben, zum Beispiel VW. Wer keiner Gewerkschaft angehört, kann im Ernstfall nicht auf den Tarifvertrag pochen: 2000 klagten drei Azubis beim Arbeitsgericht Augsburg auf ihr tarifvertragliche vereinbarte Übernahme. Das Gericht lehnte ab. Sie waren erst nach ihrer Ausbildung in die IG Metall eingetreten.

Warum werden nicht nur Gewerkschaftsmitglieder nach Tarif bezahlt?

Meistens gewähren Unternehmen die tariflichen Leistungen auch Azubis oder Beschäftigten, die keiner Gewerkschaft angehören. Warum? Man stelle sich vor, nur Gewerkschaftsmitglieder würden von Tarifverträgen profitieren. Dann würden die Beschäftigten massenhaft in die Gewerkschaften eintreten! Nur: Für Nicht-Mitglieder kann der Arbeitgeber auch von einem Tag auf den anderen die Leistungen kürzen. Gewerkschaftsmitglieder sind dagegen geschützt. 

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